Das Projekt soll anhand einer Temperaturregelung einer Glühbirne den Schülern die Grundlagen einer PID-Regelung näherbringen.
Dieses Projekt ermöglicht die native Erfassung und Weitergabe von Daten aus den Steuerungen der Produktionsanlagen.
Die Optimierung der NonStop Aufrollung durch gezielte technische Verbesserungen und strukturiertes Projektmanagement führte zu einer 30%igen Steigerung der Produktivität und einer verbesserten Weiterverarbeitung des Flächenmaterials.
Durch den Fortschritt der Digitalisierung wurde es notwendig, auch im OT-Bereich die Verwaltung und Sicherheit aller IT-Geräte in der Produktion zu gewährleisten, wobei die Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung und die zentrale Verwaltung externer Zugriffe im Fokus stehen.
Die Bachelorarbeit untersucht die Unterschiede zwischen digitalem Modell, digitalem Schatten und digitalem Zwilling in der Verpackungsindustrie und zeigt die Vorteile der Implementierung digitaler Schatten zur Prozessoptimierung.
Die Optimierung einer Verpackungsstraße durch automatische Rezepterstellung, verbesserte Etikettenpositionierung und effizientere Datenerfassung, wodurch die Produktionsprozesse erheblich verbessert wurden.
Seit 2024 bin ich der erste zertifizierter Systemintegrator der Fa. iba AG in Österreich. Diese Zertifizierung ermöglicht es mir, fortschrittliche Lösungen für die Prozessüberwachung und -optimierung zu implementieren und durch erweiterten Support die Effizienz und Zuverlässigkeit von Produktionsprozessen zu steigern.
Das Projekt soll anhand einer Temperaturregelung einer Glühbirne den Schülern die Grundlagen der PID-Regelung näherbringen. Die Glühlampe wird von einem Gleichstrom-Generator mit elektrischer Energie versorgt. Der Energiefluss erfolgt durch einen Frequenzumrichter, der seine Energie aus einer 230V 50Hz Steckdose bezieht und ein künstliches Drehstromsystem mit variabler Frequenz von 0 bis 50Hz erzeugt. Dieses System treibt einen Drehstrom-Asynchronmotor (ASM) an, welcher wiederum mechanisch über eine Wellenkupplung einen Gleichstromgenerator antreibt. Der Gleichstromgenerator versorgt die Glühlampe mit elektrischer Energie, wodurch der Glühfaden die Glasoberfläche der Lampe erwärmt.
Die durchgeführten Messungen zeigen die Leistung und Effizienz des optimierten Systems. Die Daten umfassen Drehzahl, Spannung, Strom und Temperaturmessungen unter verschiedenen Betriebsbedingungen.
Das Projekt demonstriert die effektive Implementierung moderner Automatisierungstechnologien und bietet wertvolle Erkenntnisse für zukünftige industrielle Anwendungen.
Details zu Modernisierung einer Produktionslinie...
Überblick: In einem Industrieunternehmen wurde in Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung, erfolgreich eine Datendrehscheibe implementiert, die es ermöglicht, Daten nativ von verschiedenen Produktionsanlagen zu erfassen und zentral zu verarbeiten. Das zentrale Element dieser Architektur ist der Kepware-Server, der Daten von den Produktionsanlagen mittels nativer Protokolle abruft und über das OPC-UA-Protokoll zur Verfügung stellt.
Diese Implementierung stellt einen wichtigen Schritt in Richtung einer digitalisierten und vernetzten Produktion dar, die es uns ermöglicht, Produktionsprozesse effizienter zu überwachen und zu steuern.
Ausgangslage: Das Projekt begann aufgrund eines dringenden Bedarfs aus der Produktionsabteilung das Produktportfolio zu erweitern. Die Aufgabe bestand darin, die Produktivität der NonStop Aufrollung an einer industriellen Produktionsanlage zu erhöhen. Diese Anlage wickelt Flächenmaterial aus Aluminium und Verbundmaterial mit einer Breite von bis zu 1440 mm auf. Ziel war es, die Produktvielfalt zu erweitern und dafür den notwendigen Zug am Material zu erhöhen, um eine ordnungsgemäße Weiterverarbeitung zu gewährleisten.
Die durchgeführten Änderungen führten zu einer 30%igen Steigerung der Produktivität.
Das Projekt war ein voller Erfolg und demonstriert die Fähigkeit, durch gezielte technische Verbesserungen und eine strukturierte Projektabwicklung erhebliche Leistungssteigerungen in einer industriellen Produktionsumgebung zu erzielen.
Gründung und Aufbau eines OT-Teams in einem Industrieunternehmen: Im Jahr 2019 habe ich den Bereich Operational Technology (OT) in der Elektrotechnik-Abteilung der Constantia Teich GmbH gegründet. Der Fokus lag darauf, die spezifischen Anforderungen und Herausforderungen von OT-Systemen, die in Produktionsumgebungen eingesetzt werden, zu adressieren. Hierbei handelt es sich um Systeme, die industrielle Prozesse und physikalische Vorgänge steuern und überwachen.
Nach einem halben Jahr wurde ein Elektrotechniker in das Team aufgenommen, um das Fachwissen und die Kapazitäten zu erweitern. Im September 2020 startete unser erster Lehrling seine Ausbildung im OT-Bereich und wird 2024 die Lehrabschlussprüfung ablegen. 2022 wurde ein weiterer Lehrling aufgenommen, um die Nachwuchsförderung und den Wissenstransfer sicherzustellen.
Das OT-Team ist verantwortlich für die Verwaltung aller IT-Geräte in der Produktion. Eine umfassende Inventarisierung ergab, dass etwa 450 Geräte, darunter IP-Kameras, Raspberry Pi's, Computer mit Betriebssystemen von DOS bis Windows 11, Protokollkonverter, SPS-Systeme uvm. im Einsatz sind. Diese Geräte müssen regelmäßig gewartet, aktualisiert und gegen Sicherheitsbedrohungen geschützt werden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der OT-Teamaufgaben ist die zentrale Verwaltung von externen Zugriffen auf die OT-Systeme und Steuerungen. Dies umfasst die Überwachung und Kontrolle aller Remote-Zugriffe, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Personen Zugang zu sensiblen Systemen haben. Durch den Einsatz von modernen Sicherheitslösungen und Protokollen wird gewährleistet, dass externe Verbindungen sicher und nachverfolgbar sind.
Eine enge Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung ist unerlässlich, um Sicherheitskonzepte zu entwickeln, VLANs zu konfigurieren und Backup-Strategien zu implementieren. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine ganzheitliche Herangehensweise an die IT- und OT-Sicherheit, wobei die spezifischen Anforderungen und Herausforderungen beider Bereiche berücksichtigt werden. Regelmäßige Schulungen und gemeinsame Workshops fördern das Verständnis und die Kooperation zwischen den Teams.
Die Integration von IT- und OT-Systemen bringt mehrere Herausforderungen mit sich, darunter die Notwendigkeit, spezialisierte Fähigkeiten aufzubauen und die verschiedenen Prioritäten beider Teams zu harmonisieren. Es ist entscheidend, offene Kommunikationskanäle zu schaffen und regelmäßige Meetings abzuhalten, um gemeinsame Ziele zu definieren und Vertrauen aufzubauen. Die Entwicklung eines robusten Governance-Frameworks und die Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen, die sowohl IT- als auch OT-spezifische Anforderungen berücksichtigen, sind ebenfalls entscheidend für den Erfolg.
Durch diese Maßnahmen kann das OT-Team einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung eines reibungslosen und sicheren Produktionsbetriebs leisten und gleichzeitig die Effizienz und Resilienz der IT- und OT-Infrastruktur verbessern.
Titel: Möglichkeiten und Nutzen eines digitalen Zwillings für ein produzierendes Unternehmen in der Verpackungsindustrie
Veröffentlichungsdatum: 05.12.2021
In dieser Arbeit wurden die Begriffe digitales Modell, digitaler Schatten und digitaler Zwilling im Bereich der Verpackungsindustrie hinterleuchtet. Als erstes wurden die Begriffe inklusive ihrer Anwendungen durch Literaturrecherche erläutert. Eine Evaluierung mittels Onlineumfrage sollte die Kenntnisse und die damit verbundenen Anwendungswünsche über die Begriffe digitales Modell, digitaler Schatten und digitaler Zwilling erheben.
Die Arbeit zeigt, dass oft nicht der Begriff "digitaler Zwilling" gemeint ist, sondern eher der "digitale Schatten". Ein digitaler Schatten speichert und analysiert Daten aus der realen Welt und dient als Grundlage für zukünftige Optimierungen. Der digitale Zwilling hingegen interagiert in Echtzeit mit dem physischen Gegenstück und ermöglicht unmittelbare Anpassungen und Verbesserungen.
Die Ergebnisse der Arbeit legen nahe, dass Unternehmen der Verpackungsindustrie von der Implementierung digitaler Schatten profitieren können, indem sie ihre Produktionsprozesse durch detaillierte Datenanalyse optimieren. Die fortschreitende Entwicklung und Integration dieser Technologien wird die Effizienz weiter steigern und neue Möglichkeiten für die Prozessoptimierung eröffnen.
Um nähere Einblicke zu dieser Arbeit zu erlangen, Kontaktieren Sie mich bitte.
Projektteam: Edmund Radlbauer BSc., Ing. Klaus Bernert BSc.
Ausgangslage: Auf die Verpackungsstraße werden halb fertig verpackte Gebinde abgestellt, die Verpackungsstraße verpackt und etikettiert diese je nach Rezept fertig. Neue Rezeptdaten mussten bisher manuell eingetragen werden, was zu Verzögerungen und Fehlern führen konnte.
Das Projekt nutzt bestehende Hardware und Software wie SPS-Steuerungen, TIA-Portal, WinCC-Advanced und SQL-Server 2019. Die Middleware liest ERP-Daten und erstellt Vorschläge für Verpackungsrezepte, die vom Benutzer über das HMI bearbeitet werden können.
Die Integration von IT- und OT-Systemen brachte mehrere Herausforderungen mit sich, darunter die Harmonisierung der Prioritäten beider Teams und die Schaffung offener Kommunikationskanäle. Die Entwicklung eines robusten Governance-Frameworks und die Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen waren entscheidend für den Projekterfolg.
Das Projekt zeigt, wie durch gezielte Optimierungen und die Integration neuer Technologien die Effizienz und Zuverlässigkeit von Produktionsprozessen erheblich gesteigert werden können. Die Implementierung der Middleware und die Optimierungen der Roboter haben maßgeblich zur Verbesserung der Verpackungsstraße beigetragen.
Seit 2024 bin ich erster zertifizierter Systemintegrator der Fa. iba AG in Österreich. Als führender Anbieter von Messsystemen für Industrie und Energie ermöglicht iba eine transparente Analyse und Optimierung industrieller Prozesse.
Durch die Zertifizierung als Systemintegrator der Fa. iba AG bin ich in der Lage, hochmoderne Lösungen für die Prozessüberwachung und -optimierung in der Industrie bereitzustellen, wodurch die Effizienz und Zuverlässigkeit von Produktionsprozessen erheblich gesteigert werden können. Aufgrund des direkten Kontakts zum iba-Support-Team, können die Lösungen effizient umgesetzt werden.